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Sichtbar trotz Blockade

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20. August 2025 //
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Sichtbar werden, ohne dich zu verbiegen – wie du trotz Hemmungen deine Botschaft nach Außen bringst.

Kennst du das Gefühl, dass du eigentlich etwas Wichtiges und Wertvolles zu sagen hast aber sobald es darum geht, dich sichtbar zu machen, dich zu zeigen, bist du völlig blockiert? Vielleicht fühlst du dich unwohl vor der Kamera, hast Angst vor Bewertung oder Kritik und würdest dich am liebsten hinter deinem Angebot verstecken.
So geht es vielen introvertierten oder hochsensiblen Selbstständigen. Doch Sichtbarkeit muss nicht laut, schreierisch oder unangenehm sein. In diesem Artikel erfährst du, warum deine Hemmungen völlig normal sind, wie du sie Schritt für Schritt überwinden kannst – und wie du deine leise Stimme sichtbar machst, ohne dich zu verbiegen.

Warum es uns oft so schwer fällt, uns zu zeigen

Sichtbarkeit bedeutet dich zu zeigen – mit deiner Persönlichkeit, deinen Worten, deinem Gesicht. Und genau das fühlt sich für viele feinfühlige Menschen schwierig an.
Wir sind geprägt von Glaubenssätzen wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Wer auffällt, wird schnell mal kritisiert“.
Als sensible Unternehmerin nimmst du die Reaktionen anderer oft intensiver wahr.
Dein Nervensystem verbindet „sichtbar werden“ vielleicht mit Gefahr und zieht deshalb die Notbremse.
Das ist völlig normal und noch viel mehr: Wenn du Hemmungen hast dich und dein Angebot sichtbar zu machen zeigt das nur, dass es dir wichtig ist, authentisch und echt aufzutreten.

Verstecken ist eine Schutzstrategie – und das ist okay

Vielleicht hast du schon einmal gedacht: „Warum kann ich mich nicht einfach zeigen wie andere?“
Die Antwort: Weil dein Körper und dein Nervensystem dich beschützen wollen. Es ist eine natürliche Strategie sich lieber verstecken zu wollen. Aber diese Strategie bedeutet nicht, dass du schwach bist. Sie bedeutet, dass du dich nach Sicherheit sehnst. Erst wenn du diese Schutzmechanismen anerkennst, kannst du Schritt für Schritt neue Verhaltensweisen etablieren.

Mini-Schritte in die Sichtbarkeit (die sich sicher anfühlen)

Du musst nicht von heute auf morgen auf der großen Bühne stehen oder täglich Talking-Head-Videos posten. Sichtbarkeit trotz Widerstände gelingt am besten in kleinen, auf dich angepassten Schritten:
1) Beginne im geschützten Rahmen – erzähle engen Freunden oder deiner Mastermind-Gruppe von deinem Business.
2) Nutze Fotos, die dich auf natürliche Weise zeigen – Portraits, mit denen du dich wohlfühlst helfen dir, dich langsam an deine sichtbare Präsenz zu gewöhnen.
3) Schreibe kurze, ehrliche Posts – auch wenn sie zu Beginn vielleicht nur wenige lesen, trainierst du damit deine Stimme nach außen.
4) Entwickle ein Gespür für deine Sprache – du musst nicht laut sein, um gehört zu werden. Deine Worte können eine Tiefe haben, die berührt.

Sichtbarkeit darf individuell sein

Viele denken, es gäbe nur einen Weg um sichtbar zu sein: dauerpräsent, laut, auffällig. Doch das ist ein Missverständnis.
In die Sichtbarkeit zu gehen bedeutet, dass andere dich wahrnehmen und das kannst du auf deine ganz eigene, sanfte Weise gestalten, sodass am Ende auch die richtigen Kund:innen zu dir finden.

Vielleicht passt ein Blog besser zu dir als ein Video.
Vielleicht fühlst du dich in ruhigen Fotos wohler als in lauten Sprechstories.
Vielleicht möchtest du dich Schritt für Schritt zeigen und nicht sofort alles offenlegen.
Deine Zielgruppe spürt, ob du echt bist oder ob du dich inszenierst (Spoiler: das ist auf Dauer auch ganz schön anstrengend).

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